Predigten

Jahreswechsel 2011/12


Predigt vom 8. Januar 2012


Text: Matthäus 2, 1 - 2
Bald nach seiner Geburt kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: »Wo finden wir das neugeborene Kind, den kommenden König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.«

Liebe Gemeinde
Am letzten Freitag war der Dreikönigstag und so möchte ich heute über diese Geschichte aus dem 2. Kapitel des Matthäusevangeliums nachdenken. Es ist eine sehr vielschichtige Geschichte. Da kommen die drei Weisen aus dem Morgenland vor, da ist die Angst des Königs Herodes und da ist die Rede vom Stern, der aufgegangen ist.
Wenn man die Geschichte einfach einmal so nimmt, wie sie hier erzählt wird, dann sind es Sterngucker, die da die wahre Identität Jesu erkennen. Irgendwelche Abenteurer, vielleicht Phantasten, die irgendwo am Himmel einen Stern sehen, der ihnen auffällig erscheint. Menschen, die einfach alles liegen lassen, sich auf einen langen Weg machen und diesem Stern nachlaufen. Sie sollen es sein, die Jesu Stern haben aufgehen sehen und sie sollen diejenigen sein, die in diesem hilflosen Kind im Stall den kommenden König erkannt haben wollen.
Sterndeuter, Männer, die in den Sternen lesen, sollen also diejenigen sein, die wissen, wer Jesus ist. Das klingt nicht gerade sehr vertrauenserweckend. Sterngucker ist nicht gerade ein Beruf der exakten Wissenschaften und ich denke mir, sie hätten es heute noch viel schwerer als damals, wirklich ernst genommen zu werden.
Aber damals, damals brachten sie es immerhin fertig, einen mächtigen Mann in Unruhe zu bringen. Als König Herodes mitbekam, dass da von einem neuen König die Rede sei, über dem ein Stern aufgegangen sei, ist es aus mit seiner Ruhe. Er fühlt sich bedroht in seiner Macht, er bekommt Angst, ein anderer könnte ihm bald seinen Thron streitig machen. In seiner Angst kommt er nur zu einer Lösung: diese Bedrohung muss aus der Welt geschaffen werden.
Ein neuer König sei geboren worden. Über ihm sei dieser Stern aufgegangen. Einfach ein Stern. Von einem Stern mit einem Schweif ist hier nicht die Rede, so wie es auf vielen Weihnachtsbildern abgebildet wurde. Den haben Künstler erst im 14. Jahrhundert erfunden. Da treffen ganz verschiedene Welten aufeinander: diejenige der Sterndeuter und diejenige des Königs Herodes. Zwei Welten, die auch das Wort König ganz verschieden verstehen.
Bleiben wir zuerst einmal bei den Sterndeutern. Wenn man den griechischen Begriff wörtlich übersetzt, dann sind es Magier. Sterndeuter oder Magier haben einen Beruf, der eine Mischung aus Astrologie und Astronomie ist. Sie waren also keineswegs Könige, wie das der Name des 6. Januar, der Drei-Königs-Tag nahelegen würde. Oder wie der Brauch vom Drei-Königs-Kuchen es vermuten liesse. Das hat erst die Tradition später daraus gemacht.
Nach der Bibel waren es also keine Könige sondern Menschen, die nichts anderes taten, als die Sterne zu beobachten und daraus ihre Schlüsse zu ziehen. Und sie machen sich auf den Weg, weil ein besonderer Stern ihnen etwas Besonderes verhiess.
Mir kommen da Menschen in der Schweiz in den Sinn, die irgendwann den Entschluss fassen, sich in ein fernes Land aufzumachen, um dort eine neue Zukunft anzufangen. Menschen, die sich nicht vorstellen können, noch Jahrzehnte hier nach einem monotonen Berufsalltag zu funktionieren. Menschen, denen es hier immer enger wird. Es gibt immer weniger Platz für den Einzelnen und, so finden sie, es wird alles immer enger reglementiert, so dass die persönlichen Freiheiten immer mehr eingegrenzt erscheinen. Es ist zu laut, zu hektisch, zu unruhig. Und so beginnt eine Sehnsucht zu wachsen. Eine Sehnsucht, all das über Jahre Gewohnte hinter sich zu lassen, all die Ketten, die man hier empfindet, abzuwerfen, die alte Heimat zu verlassen und in ein neues Land sich aufzumachen.
Viele Schweizer haben in der Vergangenheit schon ihr Land verlassen, ich kenne auch Flimser, die allerdings im Alter dann wieder zurückgekehrt sind. Und mir kommt vor, wie wenn die Sehnsucht nach diesem anderen Leben wie so ein Stern leuchtet und die Menschen dann aufbrechen lässt auf eine lange Reise in ein fernes, unbekanntes Land, in ein neues, unbekanntes Leben und Abenteuer. Mir kommt vor, wie wenn bei den Auswanderern dieses Licht der Sehnsucht leuchtet, um zu einem sinnerfüllteren Leben zu finden.
Dass viele Auswanderer dann, in diesem fernen Land angekommen, nicht immer das vorfinden, wovon sie geträumt haben, das steht auf einem anderen Blatt. Nicht alle schaffen dieses Abenteuer, aber doch einige. Aber diese Sehnsucht, aus dem Alltagstrott ausbrechen zu können, sich auf den Weg zu machen, um endlich ein Leben zu finden, das Sinn macht und das Erfüllung schenkt, die kann ich immer wieder sehr gut nachvollziehen.
So ähnlich stelle ich mir das Gefühl jener drei Magiere vor. Dieser neue Stern, leuchtete er ihnen nicht ins Herz, wie die Sehnsucht in uns oftmals ihre Kraft entwickelt? Die Sehnsucht nach einer neuen Deutung des eigenen Lebens? Die Sehnsucht, das eigene Leben möge endlich aufgehoben sein in einem grösseren, sinnstiftenden Zusammenhang?
Diese Sehnsucht muss eine große Kraft gehabt haben, denn sonst hätten sie sich nicht aufgemacht. Reine Neugierde war das nicht. Nein, sie versprachen sich für ihr Leben etwas ganz Neues, etwas ganz Entscheidendes, wenn sie dem Stern folgen würden, wenn sie dem König begegnen würden, über dessen Leben dieser Stern aufgegangen war. So kommen sie auch nicht mit leeren Händen, sondern sie bringen diese Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Und in ihrem Herzen wissen sie: sie haben den wahren König dieses Lebens gefunden. Den wahren Sohn Gottes.
So war der 6. Januar ursprünglich nicht der Tag, da die heiligen drei Könige erschienen sind, sondern der Tag, da die drei Magiere in ihrer Anbetung des Jesuskindes seine Göttlichkeit sichtbar werden liessen. Und wenn Sie in unserem Kirchengesangbuch eines der Weihnachtslieder nachschlagen, dann finden Sie es unter der Rubrik "Weihnachten und Epiphanias". Mit Epiphanias ist eben dieses Ereignis gemeint, wo die drei Magiere die Göttlichkeit Jesu sichtbar werden lassen. Und deshalb singen wir heute nochmals Lieder, die eben darauf Bezug nehmen.
Für die drei Magiere ist Jesus der König ihrer Herzen. Der König des Friedens, der König der Hoffnung, der König der Gerechtigkeit, der König ihres Glücks. Er vermag ihre Sehnsüchte zu stillen. Bei ihm ist der Stern stehen geblieben. Sie waren am richtigen Ort angekommen.
Das ist allerdings eine Welt, die König Herodes nicht versteht. Ja, er hört, dass die Magiere ihren König suchen und Herodes hört nur, was er hören kann. Wahrscheinlich sind seine Sehnsüchte nach einer besseren, friedvolleren Welt, nach einem angstfreien Leben, nach Glück schon längst erloschen. Und das, obwohl er wahrscheinlich in seiner Machtposition niemandem mehr trauen konnte. Wo er einsam war, weil er in jedem seiner Mitmenschen einen Konkurrenten vermuten muss, der nichts anderes möchte, als seine Macht.
Ja, dunkel eingekerkert war Herodes in seinem Machthunger und in seiner Angst, von irgend jemandem entthront zu werden. In seiner Angst kann er nicht anders, als allem und jedem nur mit grösstem Misstrauen zu begegnen und alles Verdächtige aus der Welt zu schaffen.
Ja, Herodes fühlt sich sogar von einem bedroht, der nur den Frieden will, der nur Liebe unter den Menschen will, der Gerechtigkeit will. Ich könnte mir vorstellen, dass selbst ein Herodes seine Sehnsüchte nach dieser Welt Jesu hat, aber gleichzeitig empfindet er sogar Liebe und Mitmenschlichkeit als Bedrohung. Denn er kennt eigentlich nur einen Wert: bedingungslose Macht. Und die könnte durch Liebe und Mitmenschlichkeit tatsächlich in Frage gestellt werden.
Herodes lebt von seiner Art her auch heute in unserer Welt. Macht treibt auch heute ihr Unwesen, lebt in Angst, streut Misstrauen und stiftet Krieg. Auch heute fühlen sich viele Menschen bedroht von der Botschaft grenzenloser Liebe und Mitmenschlichkeit, wie Jesus das wollte. Trotzdem, wir können nur eines tun: dem Stern zu folgen, wie es die drei Magier getan haben. Dann werden unsere Sehnsüchte gestillt werden. Amen.




 

Predigt vom Jahreswechsel 2011/12

Text: Josua 1, 9
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.


Liebe Gemeinde
Wenn ich an dieses Jahr zurückdenke, dann fallen mir die vielen negativen Schlagzeilen auf, die geschrieben worden sind. Es gab natürlich auch markante Anlässe dazu. Die Atomkatastrophe in Japan hat verständlicherweise hohe Wellen geschlagen aber auch die Wirtschaft hat ihren Anteil an negativen Berichten geliefert mit der Eurokrise und der hohen Verschuldung verschiedener Staaten.
Dass solche Katastrophen wie Japan negative Schlagzeilen nach sich ziehen, das kann ich gut nachvollziehen. Das stört mich auch nicht. Mich stört etwas anderes. Mich stört z.B., wenn eine schlechte Wintersaison herbeigeschrieben wird, einfach nur, weil der Franken hoch im Kurs ist. Dieses: ja wir gehen schweren Zeiten entgegen. Dieses Herbeireden von düsteren Zeiten. Als Anfangs November noch kein Schnee lag, ging es wieder los: ganz schlecht für den Tourismus. Da bestellen die Leute keine Übernachtungen. Das gibt eine schlechte Saison. Und jetzt? Der Schnee kam zum richtigen Zeitpunkt und so tolle Weihnachtstage wie dieses Jahr, da muss man weit zurückdenken.
Der harte Franken ist eine Realität, das möchte ich nicht herabspielen. Aber was mich schwierig dünkt, ist die Schwarzmalerei zum Voraus. Sie ist zwar verständlich, aber nicht hilfreich. Das sind negative Kräfte, die im Wege stehen. Ja, die am Ende noch dazu führen, dass es wirklich schlecht heraus kommt.
Vielleicht ist das vielen Menschen zu wenig bewusst. Negative Voraussagen entwickeln plötzlich eigene Kräfte und am Schluss kommt wirklich alles schlecht heraus. Man nennt das in der Fachsprache die selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn ein Schüler das Gefühl hat, an der nächsten Prüfung bestehe ich nicht, dann ist die Chance relativ gross, dass dies auch eintritt. Diese selbsterfüllende Prophezeiung ist es auch, dass sich für manche Menschen das Horoskop genau so erfüllt, wie es dastand. Menschen, die an Horoskope glauben, beginnen unbewusst so zu leben, dass es auch eintrifft.
Gefährlich ist es auch, negative Gerüchte über eine Person oder eine Gruppe in die Welt zu setzen. Solche negative Gerüchte beginnen schnell, ihre eigene Kraft zu entwickeln, was dann meist nicht mehr kontrollierbar ist.
Vielleicht kennen Sie ja auch aus ihrem persönlichen Lebensbereich, wo Sie solche Dinge beobachten konnten. Vielleicht konnten Sie auch schon beobachten, dass die negativen Gedanken, die negativen Energien, die in einem Menschen sind, oftmals die Lebenswege der betroffenen in dunkle Zeiten zu führen vermögen.
Gegenwärtig habe ich den Eindruck, dass überall, ja weltweit zu viele negative Gedanken, negative Gefühle und Energien ihr Unwesen treiben. Zu viele negative Schlagzeilen trüben den Blick, auch wenn wir in das neue Jahr hinein blicken. Deshalb ist mir dieses Wort aus dem Josua-Buch in den Sinn gekommen. Denn so, wie es negative Kräfte, negative sich erfüllene Prophezeiungen gibt, so gibt es auch die positiven Kräfte, der positive, vertrauensvolle Blick in die Zukunft. Die Bibel ist voll von solchen positiven Worten. Und das heute heisst:
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.
Man hat natürlich auch die positiven sich erfüllenden Prophezeiungen untersucht, ob die auch funktionieren. Dazu hat Robert Rosenthal 1968 ein Experiment gemacht. Er wollte beweisen, dass Schüler, denen man so eine positive Prophezeiung auf den Weg gibt, danach deutlich bessere Leistungen bringen.
Den Lehrern an den Schulen wurde vorgetäuscht, dass ein wissenschaftlicher Test mit den Kindern durchgeführt würde. Dieser Test sollte angeblich Kinder identifizieren, die kurz vor einem intellektuellen Entwicklungsschub ständen. Dies träfe auf 20 Prozent der Kinder zu. In Wirklichkeit wurden 20 Prozent der Kinder willkürlich ausgewählt. Ein Unterschied zwischen den besonderen und den gewöhnlichen Kindern existierte somit nur im Bewusstsein der Lehrer. Nach einem Jahr konnte festgestellt werden, dass die Kinder aus der Gruppe der „Aufblüher" ihren IQ viel stärker steigern konnten als Kinder aus der Kontrollgruppe. Der Effekt war bei Kindern der ersten und zweiten Klasse besonders stark.
Die Sport-Interessierten hören das immer wieder, dass der Erfolg nicht nur eine Sache der Muskeln ist, sondern auch eine Sache vom Kopf. Mental nennt man das. Ein Sportler muss positiv an sich glauben, sonst geht es nicht.
Alle, die schon ernsthaft krank waren, haben dieses Phänomen vielleicht auch erfahren: Je positiver ein Mensch denkt, um so besser geht der Heilungsprozess. Auch hier ist es entscheidend, dass man mit Vertrauen und Hoffnung die eigene Situation beurteilt.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Dieser Ruf, diese Ermutigung dünkt mich gegenwärtig besonders wichtig, gerade bei diesem Jahreswechsel. Sei fest und unentwegt. Lass die nicht grauen: Das bedeutet, dass man all den negativen Stimmen, den pessimistischen Prognosen etwas Positives entgegen zu setzen vermag.
Ich meine damit nicht, dass man den Kopf in den Sand stecken soll. Die Realität muss man wahrnehmen. Und da gibt es viele Aufgaben, die im neuen Jahr anstehen. Ja, es gibt viel zu tun, wenn auch unsere Kinder und Enkelkinder eine Welt vorfinden sollen, in der man gut leben kann.
Sei fest und unentwegt, diese Stimme geht an alle Menschen, die sehen, was ansteht und die etwas tun wollen. Und es gibt derzeit so viele Aufgaben, die angegangen werden wollen, so dass man verzweifeln könnte. So dass man sich fragen könnte, ob das alles wirklich noch zu schaffen sei.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Darin steckt aber auch eine bestimmte Ausrichtung. Der Weg, so diese Stimme aus dem Alten Testament, geht nur gemeinsam mit Gott. Gott kann nur beistehen, wenn ich meinen Weg nach ihm ausrichten will. Wenn ich bereit bin, mich ihm zu überlassen und wenn ich das Gefühl habe, in meinem Glauben einen Rückhalt zu spüren.
Dann aber entwickeln solche Worte eine positive, schöpferische Kraft, die auch mit neuen Perspektiven rechnet. Eine Kraft, die uns sagen lässt: Gewiss, da sind Herausforderungen. Nehmen wir sie an. Packen wir an, was die Situation erfordert. Dabei müssten wir aber damit rechnen, dass Gottes Wege nicht unbedingt unseren Vorstellungen entsprechen. Das "Packen wir es an" muss nicht automatisch bedeuten, dass auch nächstes Jahr unser Wohlstand weiter steigt, dass das Wirtschaftswachstum sich verbessert usw. Wir müssen damit rechnen, wir dürfen auch damit rechnen, dass es vielleicht ganz neue Wege gibt, die man beschreiten muss.
Das selbe gilt auch für jeden Einzelnen im privaten Bereich. Es gibt immer wieder Situationen in unserem Leben, aus denen wir nicht heraus können. Die man durchzustehen hat. Und es ist ganz entscheidend, mit welcher Energie man dann durchs leben geht. Sei fest und unentwegt bedeutet: gib die Hoffnung nicht auf. Gehe deinen Weg, den Weg auch mit Gott, den Weg vielleicht auch, der dir jetzt einmal vorgegeben scheint. Und auch da muss man damit rechnen, dass die alten Wege ausgedient haben und sich neue Möglichkeiten auftun werden.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Diese Worte möchte ich Ihnen zurufen im Hinblick auf diesen Jahreswechsel. Gehen wir doch mit positiven Kräften in dieses neue Jahr hinein, trotz allen düsteren Voraussagen da und dort. Ich möchte diese Worte zurufen einerseits in diese Zeit hinein, gesellschaftlich und politisch.
Ich möchte diese Worte aber auch jedem persönlich zurufen, und damit Ihnen allen einen gesegneten Wechsel ins neue Jahr wünschen.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Amen.