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Predigt
vom 8. Januar 2012
Text: Matthäus 2, 1 - 2
Bald nach seiner Geburt kamen
Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: »Wo finden wir das
neugeborene Kind, den kommenden König der Juden? Wir haben seinen Stern
aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.«
Liebe Gemeinde
Am letzten Freitag war der Dreikönigstag und so möchte ich heute über
diese Geschichte aus dem 2. Kapitel des Matthäusevangeliums nachdenken.
Es ist eine sehr vielschichtige Geschichte. Da kommen die drei Weisen
aus dem Morgenland vor, da ist die Angst des Königs Herodes und da ist
die Rede vom Stern, der aufgegangen ist.
Wenn man die Geschichte einfach einmal so nimmt, wie sie hier erzählt
wird, dann sind es Sterngucker, die da die wahre Identität Jesu erkennen.
Irgendwelche Abenteurer, vielleicht Phantasten, die irgendwo am Himmel
einen Stern sehen, der ihnen auffällig erscheint. Menschen, die einfach
alles liegen lassen, sich auf einen langen Weg machen und diesem Stern
nachlaufen. Sie sollen es sein, die Jesu Stern haben aufgehen sehen und
sie sollen diejenigen sein, die in diesem hilflosen Kind im Stall den
kommenden König erkannt haben wollen.
Sterndeuter, Männer, die in den Sternen lesen, sollen also diejenigen
sein, die wissen, wer Jesus ist. Das klingt nicht gerade sehr vertrauenserweckend.
Sterngucker ist nicht gerade ein Beruf der exakten Wissenschaften und
ich denke mir, sie hätten es heute noch viel schwerer als damals, wirklich
ernst genommen zu werden.
Aber damals, damals brachten sie es immerhin fertig, einen mächtigen Mann
in Unruhe zu bringen. Als König Herodes mitbekam, dass da von einem neuen
König die Rede sei, über dem ein Stern aufgegangen sei, ist es aus mit
seiner Ruhe. Er fühlt sich bedroht in seiner Macht, er bekommt Angst,
ein anderer könnte ihm bald seinen Thron streitig machen. In seiner Angst
kommt er nur zu einer Lösung: diese Bedrohung muss aus der Welt geschaffen
werden.
Ein neuer König sei geboren worden. Über ihm sei dieser Stern aufgegangen.
Einfach ein Stern. Von einem Stern mit einem Schweif ist hier nicht die
Rede, so wie es auf vielen Weihnachtsbildern abgebildet wurde. Den haben
Künstler erst im 14. Jahrhundert erfunden. Da treffen ganz verschiedene
Welten aufeinander: diejenige der Sterndeuter und diejenige des Königs
Herodes. Zwei Welten, die auch das Wort König ganz verschieden verstehen.
Bleiben wir zuerst einmal bei den Sterndeutern. Wenn man den griechischen
Begriff wörtlich übersetzt, dann sind es Magier. Sterndeuter oder Magier
haben einen Beruf, der eine Mischung aus Astrologie und Astronomie ist.
Sie waren also keineswegs Könige, wie das der Name des 6. Januar, der
Drei-Königs-Tag nahelegen würde. Oder wie der Brauch vom Drei-Königs-Kuchen
es vermuten liesse. Das hat erst die Tradition später daraus gemacht.
Nach der Bibel waren es also keine Könige sondern Menschen, die nichts
anderes taten, als die Sterne zu beobachten und daraus ihre Schlüsse zu
ziehen. Und sie machen sich auf den Weg, weil ein besonderer Stern ihnen
etwas Besonderes verhiess.
Mir kommen da Menschen in der Schweiz in den Sinn, die irgendwann den
Entschluss fassen, sich in ein fernes Land aufzumachen, um dort eine neue
Zukunft anzufangen. Menschen, die sich nicht vorstellen können, noch Jahrzehnte
hier nach einem monotonen Berufsalltag zu funktionieren. Menschen, denen
es hier immer enger wird. Es gibt immer weniger Platz für den Einzelnen
und, so finden sie, es wird alles immer enger reglementiert, so dass die
persönlichen Freiheiten immer mehr eingegrenzt erscheinen. Es ist zu laut,
zu hektisch, zu unruhig. Und so beginnt eine Sehnsucht zu wachsen. Eine
Sehnsucht, all das über Jahre Gewohnte hinter sich zu lassen, all die
Ketten, die man hier empfindet, abzuwerfen, die alte Heimat zu verlassen
und in ein neues Land sich aufzumachen.
Viele Schweizer haben in der Vergangenheit schon ihr Land verlassen, ich
kenne auch Flimser, die allerdings im Alter dann wieder zurückgekehrt
sind. Und mir kommt vor, wie wenn die Sehnsucht nach diesem anderen Leben
wie so ein Stern leuchtet und die Menschen dann aufbrechen lässt auf eine
lange Reise in ein fernes, unbekanntes Land, in ein neues, unbekanntes
Leben und Abenteuer. Mir kommt vor, wie wenn bei den Auswanderern dieses
Licht der Sehnsucht leuchtet, um zu einem sinnerfüllteren Leben zu finden.
Dass viele Auswanderer dann, in diesem fernen Land angekommen, nicht immer
das vorfinden, wovon sie geträumt haben, das steht auf einem anderen Blatt.
Nicht alle schaffen dieses Abenteuer, aber doch einige. Aber diese Sehnsucht,
aus dem Alltagstrott ausbrechen zu können, sich auf den Weg zu machen,
um endlich ein Leben zu finden, das Sinn macht und das Erfüllung schenkt,
die kann ich immer wieder sehr gut nachvollziehen.
So ähnlich stelle ich mir das Gefühl jener drei Magiere vor. Dieser neue
Stern, leuchtete er ihnen nicht ins Herz, wie die Sehnsucht in uns oftmals
ihre Kraft entwickelt? Die Sehnsucht nach einer neuen Deutung des eigenen
Lebens? Die Sehnsucht, das eigene Leben möge endlich aufgehoben sein in
einem grösseren, sinnstiftenden Zusammenhang?
Diese Sehnsucht muss eine große Kraft gehabt haben, denn sonst hätten
sie sich nicht aufgemacht. Reine Neugierde war das nicht. Nein, sie versprachen
sich für ihr Leben etwas ganz Neues, etwas ganz Entscheidendes, wenn sie
dem Stern folgen würden, wenn sie dem König begegnen würden, über dessen
Leben dieser Stern aufgegangen war. So kommen sie auch nicht mit leeren
Händen, sondern sie bringen diese Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe
mit. Und in ihrem Herzen wissen sie: sie haben den wahren König dieses
Lebens gefunden. Den wahren Sohn Gottes.
So war der 6. Januar ursprünglich nicht der Tag, da die heiligen drei
Könige erschienen sind, sondern der Tag, da die drei Magiere in ihrer
Anbetung des Jesuskindes seine Göttlichkeit sichtbar werden liessen. Und
wenn Sie in unserem Kirchengesangbuch eines der Weihnachtslieder nachschlagen,
dann finden Sie es unter der Rubrik "Weihnachten und Epiphanias". Mit
Epiphanias ist eben dieses Ereignis gemeint, wo die drei Magiere die Göttlichkeit
Jesu sichtbar werden lassen. Und deshalb singen wir heute nochmals Lieder,
die eben darauf Bezug nehmen.
Für die drei Magiere ist Jesus der König ihrer Herzen. Der König des Friedens,
der König der Hoffnung, der König der Gerechtigkeit, der König ihres Glücks.
Er vermag ihre Sehnsüchte zu stillen. Bei ihm ist der Stern stehen geblieben.
Sie waren am richtigen Ort angekommen.
Das ist allerdings eine Welt, die König Herodes nicht versteht. Ja, er
hört, dass die Magiere ihren König suchen und Herodes hört nur, was er
hören kann. Wahrscheinlich sind seine Sehnsüchte nach einer besseren,
friedvolleren Welt, nach einem angstfreien Leben, nach Glück schon längst
erloschen. Und das, obwohl er wahrscheinlich in seiner Machtposition niemandem
mehr trauen konnte. Wo er einsam war, weil er in jedem seiner Mitmenschen
einen Konkurrenten vermuten muss, der nichts anderes möchte, als seine
Macht.
Ja, dunkel eingekerkert war Herodes in seinem Machthunger und in seiner
Angst, von irgend jemandem entthront zu werden. In seiner Angst kann er
nicht anders, als allem und jedem nur mit grösstem Misstrauen zu begegnen
und alles Verdächtige aus der Welt zu schaffen.
Ja, Herodes fühlt sich sogar von einem bedroht, der nur den Frieden will,
der nur Liebe unter den Menschen will, der Gerechtigkeit will. Ich könnte
mir vorstellen, dass selbst ein Herodes seine Sehnsüchte nach dieser Welt
Jesu hat, aber gleichzeitig empfindet er sogar Liebe und Mitmenschlichkeit
als Bedrohung. Denn er kennt eigentlich nur einen Wert: bedingungslose
Macht. Und die könnte durch Liebe und Mitmenschlichkeit tatsächlich in
Frage gestellt werden.
Herodes lebt von seiner Art her auch heute in unserer Welt. Macht treibt
auch heute ihr Unwesen, lebt in Angst, streut Misstrauen und stiftet Krieg.
Auch heute fühlen sich viele Menschen bedroht von der Botschaft grenzenloser
Liebe und Mitmenschlichkeit, wie Jesus das wollte. Trotzdem, wir können
nur eines tun: dem Stern zu folgen, wie es die drei Magier getan haben.
Dann werden unsere Sehnsüchte gestillt werden. Amen.
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Predigt
vom Jahreswechsel 2011/12
Text:
Josua 1, 9
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte
dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun
wirst.
Liebe Gemeinde
Wenn ich an dieses Jahr zurückdenke, dann fallen mir die vielen negativen
Schlagzeilen auf, die geschrieben worden sind. Es gab natürlich auch markante
Anlässe dazu. Die Atomkatastrophe in Japan hat verständlicherweise hohe
Wellen geschlagen aber auch die Wirtschaft hat ihren Anteil an negativen
Berichten geliefert mit der Eurokrise und der hohen Verschuldung verschiedener
Staaten.
Dass solche Katastrophen wie Japan negative Schlagzeilen nach sich ziehen,
das kann ich gut nachvollziehen. Das stört mich auch nicht. Mich stört
etwas anderes. Mich stört z.B., wenn eine schlechte Wintersaison herbeigeschrieben
wird, einfach nur, weil der Franken hoch im Kurs ist. Dieses: ja wir gehen
schweren Zeiten entgegen. Dieses Herbeireden von düsteren Zeiten. Als
Anfangs November noch kein Schnee lag, ging es wieder los: ganz schlecht
für den Tourismus. Da bestellen die Leute keine Übernachtungen. Das gibt
eine schlechte Saison. Und jetzt? Der Schnee kam zum richtigen Zeitpunkt
und so tolle Weihnachtstage wie dieses Jahr, da muss man weit zurückdenken.
Der harte Franken ist eine Realität, das möchte ich nicht herabspielen.
Aber was mich schwierig dünkt, ist die Schwarzmalerei zum Voraus. Sie
ist zwar verständlich, aber nicht hilfreich. Das sind negative Kräfte,
die im Wege stehen. Ja, die am Ende noch dazu führen, dass es wirklich
schlecht heraus kommt.
Vielleicht ist das vielen Menschen zu wenig bewusst. Negative Voraussagen
entwickeln plötzlich eigene Kräfte und am Schluss kommt wirklich alles
schlecht heraus. Man nennt das in der Fachsprache die selbsterfüllende
Prophezeiung. Wenn ein Schüler das Gefühl hat, an der nächsten Prüfung
bestehe ich nicht, dann ist die Chance relativ gross, dass dies auch eintritt.
Diese selbsterfüllende Prophezeiung ist es auch, dass sich für manche
Menschen das Horoskop genau so erfüllt, wie es dastand. Menschen, die
an Horoskope glauben, beginnen unbewusst so zu leben, dass es auch eintrifft.
Gefährlich ist es auch, negative Gerüchte über eine Person oder eine Gruppe
in die Welt zu setzen. Solche negative Gerüchte beginnen schnell, ihre
eigene Kraft zu entwickeln, was dann meist nicht mehr kontrollierbar ist.
Vielleicht kennen Sie ja auch aus ihrem persönlichen Lebensbereich, wo
Sie solche Dinge beobachten konnten. Vielleicht konnten Sie auch schon
beobachten, dass die negativen Gedanken, die negativen Energien, die in
einem Menschen sind, oftmals die Lebenswege der betroffenen in dunkle
Zeiten zu führen vermögen.
Gegenwärtig habe ich den Eindruck, dass überall, ja weltweit zu viele
negative Gedanken, negative Gefühle und Energien ihr Unwesen treiben.
Zu viele negative Schlagzeilen trüben den Blick, auch wenn wir in das
neue Jahr hinein blicken. Deshalb ist mir dieses Wort aus dem Josua-Buch
in den Sinn gekommen. Denn so, wie es negative Kräfte, negative sich erfüllene
Prophezeiungen gibt, so gibt es auch die positiven Kräfte, der positive,
vertrauensvolle Blick in die Zukunft. Die Bibel ist voll von solchen positiven
Worten. Und das heute heisst:
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.
Man hat natürlich auch die positiven sich erfüllenden Prophezeiungen untersucht,
ob die auch funktionieren. Dazu hat Robert Rosenthal 1968 ein Experiment
gemacht. Er wollte beweisen, dass Schüler, denen man so eine positive
Prophezeiung auf den Weg gibt, danach deutlich bessere Leistungen bringen.
Den Lehrern an den Schulen wurde vorgetäuscht, dass ein wissenschaftlicher
Test mit den Kindern durchgeführt würde. Dieser Test sollte angeblich
Kinder identifizieren, die kurz vor einem intellektuellen Entwicklungsschub
ständen. Dies träfe auf 20 Prozent der Kinder zu. In Wirklichkeit wurden
20 Prozent der Kinder willkürlich ausgewählt. Ein Unterschied zwischen
den besonderen und den gewöhnlichen Kindern existierte somit nur im Bewusstsein
der Lehrer. Nach einem Jahr konnte festgestellt werden, dass die Kinder
aus der Gruppe der „Aufblüher" ihren IQ viel stärker steigern konnten
als Kinder aus der Kontrollgruppe. Der Effekt war bei Kindern der ersten
und zweiten Klasse besonders stark.
Die Sport-Interessierten hören das immer wieder, dass der Erfolg nicht
nur eine Sache der Muskeln ist, sondern auch eine Sache vom Kopf. Mental
nennt man das. Ein Sportler muss positiv an sich glauben, sonst geht es
nicht.
Alle, die schon ernsthaft krank waren, haben dieses Phänomen vielleicht
auch erfahren: Je positiver ein Mensch denkt, um so besser geht der Heilungsprozess.
Auch hier ist es entscheidend, dass man mit Vertrauen und Hoffnung die
eigene Situation beurteilt.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Dieser
Ruf, diese Ermutigung dünkt mich gegenwärtig besonders wichtig, gerade
bei diesem Jahreswechsel. Sei fest und unentwegt. Lass die nicht grauen:
Das bedeutet, dass man all den negativen Stimmen, den pessimistischen
Prognosen etwas Positives entgegen zu setzen vermag.
Ich meine damit nicht, dass man den Kopf in den Sand stecken soll. Die
Realität muss man wahrnehmen. Und da gibt es viele Aufgaben, die im neuen
Jahr anstehen. Ja, es gibt viel zu tun, wenn auch unsere Kinder und Enkelkinder
eine Welt vorfinden sollen, in der man gut leben kann.
Sei fest und unentwegt, diese Stimme geht an alle Menschen, die sehen,
was ansteht und die etwas tun wollen. Und es gibt derzeit so viele Aufgaben,
die angegangen werden wollen, so dass man verzweifeln könnte. So dass
man sich fragen könnte, ob das alles wirklich noch zu schaffen sei.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Darin
steckt aber auch eine bestimmte Ausrichtung. Der Weg, so diese Stimme
aus dem Alten Testament, geht nur gemeinsam mit Gott. Gott kann nur beistehen,
wenn ich meinen Weg nach ihm ausrichten will. Wenn ich bereit bin, mich
ihm zu überlassen und wenn ich das Gefühl habe, in meinem Glauben einen
Rückhalt zu spüren.
Dann aber entwickeln solche Worte eine positive, schöpferische Kraft,
die auch mit neuen Perspektiven rechnet. Eine Kraft, die uns sagen lässt:
Gewiss, da sind Herausforderungen. Nehmen wir sie an. Packen wir an, was
die Situation erfordert. Dabei müssten wir aber damit rechnen, dass Gottes
Wege nicht unbedingt unseren Vorstellungen entsprechen. Das "Packen wir
es an" muss nicht automatisch bedeuten, dass auch nächstes Jahr unser
Wohlstand weiter steigt, dass das Wirtschaftswachstum sich verbessert
usw. Wir müssen damit rechnen, wir dürfen auch damit rechnen, dass es
vielleicht ganz neue Wege gibt, die man beschreiten muss.
Das selbe gilt auch für jeden Einzelnen im privaten Bereich. Es gibt immer
wieder Situationen in unserem Leben, aus denen wir nicht heraus können.
Die man durchzustehen hat. Und es ist ganz entscheidend, mit welcher Energie
man dann durchs leben geht. Sei fest und unentwegt bedeutet: gib die Hoffnung
nicht auf. Gehe deinen Weg, den Weg auch mit Gott, den Weg vielleicht
auch, der dir jetzt einmal vorgegeben scheint. Und auch da muss man damit
rechnen, dass die alten Wege ausgedient haben und sich neue Möglichkeiten
auftun werden.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Diese
Worte möchte ich Ihnen zurufen im Hinblick auf diesen Jahreswechsel. Gehen
wir doch mit positiven Kräften in dieses neue Jahr hinein, trotz allen
düsteren Voraussagen da und dort. Ich möchte diese Worte zurufen einerseits
in diese Zeit hinein, gesellschaftlich und politisch.
Ich möchte diese Worte aber auch jedem persönlich zurufen, und damit Ihnen
allen einen gesegneten Wechsel ins neue Jahr wünschen.
Sei fest und unentwegt. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Amen.
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